Das Bruch
und sein Wasser

noch bis Juni

Grundstein unserer Dauerausstellung. Basierend auf Befragungen von Menschen im Oderbruch haben wir 2018 diese Ausstellung aus Zitaten, Fotografien von Ulrich Seifert-Stühr und Stefan Schick, informativen Werkbänken – gestaltet von Waldtraud Fischer – und einem großen Oderbruch-Gespinst der Künstlerin Antje Scholz zusammengestellt. Die Schau wird in den nächsten Jahren mit weiteren thematischen Schwerpunkten zu einem breiten Oderbruch-Panorama weiterentwickelt. Die Ausstellung ist in dieser Form bis Juni 2018 zu sehen.

 

Landwirtschaft
im Oderbruch

Eröffnung am 1. Juli

Zum Jahresthema 2018 wird die Dauerausstellung um Fotografien, audiovisuelle Dokumente und Lesematerial erweitert. Das Oderbruch-Gespinst von Antje Scholz bleibt als zentrales Element erhalten.Als Erweiterung stellen wir hier Strukturen und Bilder der regionalen Landwirtschaft vor. Welche Betriebsformen fin den wir im Oderbruch, wie lassen sich seine Böden charakterisieren? Wie sehen die Landwirte selbst ihren Beruf und wie hat sich die Landschaft unter dem Einfluss der Bewirtschaftung verändert? Die Landwirtschaft bildet damit die zweite Schicht unserer Dauerausstellung zum Oderbruch.

Schaukasten
Oderbruch

Kulturerbe

In unserer Initiative »Kulturerbe Oderbruch« weisen wir schrittweise Orte aus, die etwas über die Besonderheit dieser Landschaft erzählen. Diese Kulturerbe-Orte können Heimatstuben und Dorfmuseen, Schöpfwerke, Kirchen oder Bauernhöfe sein. In diesem Raum werden Sie in Form von Miniaturausstellungen in kleinen Schränkchen präsentiert – als Einladung, das Oderbruch zu erkunden.

 

Studiolo

Ein Studierzimmer für das Sammeln
im Oderbruch

Objekte und Materialien, die für das Oderbruch stehen, werden in diesem Raum zusammengetragen und thematisch geordnet. Der Rückgriff auf die universalgelehrten Arbeitsweisen des 19. Jahrhunderts dient dabei zur Verknüpfung der verschiedenen Sachgruppen zu einem reichen landschaftlichen Panorama.

Altranft

Eine Dorf- und Schlossgeschichte
in zehn Kapiteln

Aufgrund seiner Lage am Rande des Oderbruchs hat Altranft eine ebenso besondere wie typische Geschichte erlebt, sie reicht vom alten Fischerdorf über die fünf Gutsherrenfamilien bis in das heutige Museumsdorf. In zehn Kapiteln erzählt die Ausstellung von dieser Geschichte. Die Ausstellung ist als offenes Archiv angelegt, in dem zu den einzelnen Phasen der Dorfentwicklung Material und Sammlungsgut gezeigt werden kann.

Zwischenraum

Eine künstlerische Auseinandersetzung
zum Jahresthema Landwirtschaft

Diese Räume im Schloss präsentieren Wohninterieurs des 19. Jahrhunderts, die nicht aus Altranft stammen und auch nicht den historischen Nutzungen entsprechen. 2018 haben wir deshalb die Künstlerin Kerstin audis eingeladen, als Beitrag zu unserem Jahresthema Aspekte der Landwirtschaft des Oderbruchs in diesen Räumen sichtbar zu machen. Im Fischerhaus finden Sie einen zweiten Teil der künstlerischen Intervention, mit dem die Künstlerin auf den Zusammenhang zwischen dem Glanz des Herrenhauses und dem harten Leben der Landarbeiter verweist.

Lob des Bauern

Entwicklung der modernen Landwirtschaft
Eröffnung am 1. Juli

Ein Lob des Bauern in dieser Zeit? Ausstellungsmacher Michael Fehr ist es durchaus ernst mit seinem Leitmotiv, wenn auch in speziellem Sinne. Fehr zeigt die ungeheuer gewandelten Stoff- und Energieströme in der modernen Landwirtschaft in einem historischen Diorama und zeichnet von hier aus die enorm gestiegenen Anforderungen des Landwirtschaftsberufs nach.

Das Erbe der
freien Bauern

Freiheit und Unfreiheit der landwirtschaftlichen Existenzform
Eröffnung am 1. Juli

Ein freier Bauer – das ist ein Widerspruch in sich.
Man ist von früh bis spät gebunden, oft in Sorge und hat wenig Urlaub. Dennoch gibt es die Vorstellung von Freiheit in der Bauernschaft. Menschen aus vielen Teilen Europas sind hierhergekommen, um als freie Bauern zu leben und noch heute finden wir Akteure, die aus diesem Grunde ins Oderbruch kommen. Im Rahmen des Kulturland-Brandenburg-Themenjahres »wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa« betrachtet das Oderbruch Museum Altranft Modelle bäuerlicher Existenz unter dem Gesichtspunkt der Freiheit. Von den ersten Kolonisten bis zu den Neubauern der Nachkriegszeit und den neuen Betriebsformen nach der 1989er Wende reicht der hier vorgestellte Spannungsbogen.

Museumswerkstatt
und Bibliothek

Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Schulnetzwerk für Landschaftliche Bildung und in Workshops haben wir eine Museumswerkstatt eingerichtet, in der Grundlagen der Museumsarbeit vermittelt und eigene Gestaltungen in der Druckwerkstatt ermöglicht werden. Die hier präsentierten Objekte wurden in unserem Projekt Heim(at)arbeit gesammelt und erzählen von der Vielfalt der Arbeitsbiografien im Oderbruch. Die derzeit hier neu entstehende Bibliothek wird von uns als Teil dieser Werkstatt genutzt.

Wechselnde
Ausstellungen

In der Patronatskirche am Dorfanger sowie im Schloss zeigen wir kleinere wechselnde Ausstellungen. Die aktuellen Informationen dazu erhalten Sie in der Museumsinformation.

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