10. April 2017
Ankündigung Saisonstart

Türen auf am Ostersonntag!

Das Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur startet in die Saison.

 Am Ostersonntag öffnet das Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur ab 11.00 Uhr seine Türen und lädt zur Saisoneröffnung ein. Unter dem Motto „Umbau, Neuaufbau, Transformation: Kultur verändert sich“ werden den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in den sich vollziehenden Wandel der Kultureinrichtung gegeben.

 Bevor der erste Aktionstag der Saison beginnt, wird in der Altranfter Kirche um 9.00 Uhr zum Ostergottesdienst geläutet. Ab 11.00 Uhr steht das Museum den Besucherinnen  und Besuchern offen.
Der Aktionstag endet um 17.00 Uhr. Der Eintritt kostet 4,00 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sowie Altranfterinnen und Altranfter haben freien Eintritt.

 

Was ist neu? Was gibt es zu sehen?

Mit einer Führung durch das Schloss werden um 12 Uhr zwei Ausstellungen eröffnet. „Altranft: eine Dorf- und Schlossgeschichte in zehn Kapiteln“  richtet den Blick auf das Lokale. Was ist das Besondere an Altranft und wie lässt sich seine Geschichte exemplarisch für die ländliche Entwicklung überhaupt erzählen?
Unter dem Titel „Schaukasten Oderbruch“ wird unterdessen der Blick in die Region geworfen, vor allem auf Heimatstuben und Dorfmuseen, die zu den wichtigsten Partnern des „Netzwerks Kulturerbe Oderbruch“ gehören.
Heike Schönherr und Tobias Hartmann führen sie gern in die Ausstellung ein.

Beide Ausstellungen sollen im Austausch mit interessierten Menschen weiter wachsen, sie sind eine Einladung zur Mitarbeit an der Neuausrichtung des Museums.

Die Museumswerkstatt unseres Schulnetzwerkes wird am Ostersonntag ihre Arbeit aufnehmen und Kinder und Jugendliche sowohl in die Museumsarbeit einführen als auch mit dem Oderbruch vertraut machen. Unsere Mitarbeiterin Pia Klüver zeigt Ihnen gerne die neuen Räumlichkeiten.
Nach dem Rundgang empfiehlt sich ein Besuch im neuen Schlosscafé Charlotte, das von den Regionalrebellen aus Altreetz betrieben wird.

Altes und Neues am Fischerhaus
Am Fischerhaus lädt ein kleines Marktreiben dazu ein, regionale Leckereien und Getränke, frisch geräucherten Fisch oder Kuchen aus dem historischen Backofen zu genießen. Ein Schafscherer gibt Einblick in sein Handwerk und eine Filzerin zeigt, wie Schafwolle verarbeitet werden kann. Für den musikalischen Rahmen stöbern wir im Schallplattenarchiv des alten Freilichtmuseums.

Im und am Fischerhaus erwartet Sie unsere museumspädagogische Mitarbeiterin Mona Schlüter, um ihnen die Entwicklung unserer Bildungswerkstätten vorzustellen und Einblick in die Workshops zu geben, die hier in Zukunft stattfinden werden.

Handwerk und Sammlungsdepot im Schmiedegehöft
In der Schneiderstraße wird die Museumsschmiede durch den Hufschmied Friedhelm Melz aus Altwustrow in Betrieb genommen. Im Hof sind eine Reihe von Fotos und Texten zu weiteren Gewerken zu sehen, die 2016 im Rahmen des Jahresthemas Handwerk entstanden sind. Bei Interesse ist auch das in einem Nebengebäude neu eingerichtete Depot für Stücke aus der Museumssammlung zu besichtigen.

Bauernhof mit Tieren und Maschinen
Auf dem Berg-Schmidt-Hof an der Alten Heerstraße sind Feldsteinscheune und Wohnhaus geöffnet. In den neuen Gattern stehen Haustiere. Die Klassiker-Gilde Cöthen e.V. präsentiert auf dem Hof eine kleine Lanz-Bulldog-Schau.

Feldbestellung bei günstigem Wetter
Wenn es das Wetter und der Boden erlauben, wird auf dem Bruchacker hinter dem Freienwalder Landgraben
um 13.00 Uhr eine Feldbestellung mit Pferd gezeigt.

Im Augenblick …
arbeiten wir an der Fertigstellung der neuen Räume für den Besucherverkehr. Weitere Ausstellungen sind in Arbeit, diese werden im Juli eröffnet – so die Jahresausstellung zum Thema „Das Bruch und sein Wasser“ und das „Studiolo“ ein Studierzimmer für das Sammeln zum Oderbruch.

 

  • 20170410_hausgeschichte
  • 20170410_museumswerkstatt
  • 20170410_schaukasten
  • 20170410_tuerenauf

 

Tagebuch