22. Juni 2018

Landwirtschaft im Film

Historisches und Gegenwärtiges
Wir haben uns in den Film- und Fernseharchiven nach Beiträgen zur Landwirtschaft im Oderbruch umgesehen.

Zu sehen sind:
Aus der Reihe „Entdeckungen im Alltag“ des DDR-Fernsehens der Beitrag „Preußisches und anderes aus dem Oderbruch“ von Rudi Rubitzsch aus dem Jahr 1980,
Ausschnitte aus der Reportage „Die Korbmacher und andere Geschichten aus dem Oderbruch“ von Renate und Dagobert Löwenberg, hier insbesondere eine Episode zum Gemüseanbau und seinen Anfängen aus dem Jahr 1983,
Aus der Reihe „Länder life“ den Beitrag „Umschlagsplatz Handelshof Oderbruch GmbH in Manschnow“ aus dem Jahr 1990, ebenfalls von Rudi Rubitzsch,
Einen Lehrfilm für den Geographieunterricht in der Klasse 10 mit dem Titel „Weil uns der Boden nähren soll“ von Barbara Kruse, der im Oderbruch gedreht worden ist.

Unser Hauptfilm führt ins Havelland der Wendezeit. Wir zeigen den Dokumentarfilm „Kreuzbruch am Kreuzweg“ von Ingrid Poss aus dem Jahr 1993, der die Auflösung einer LPG begleitet. „Als die Landeigentümer im Herbst 1990 ihre Äcker zurückfordern, beschließt die LPG Florian Geyer in Kreuzbruch ihre Selbstauflösung. 42 Menschen, 2000 Kühe, 1000 Kälber und das gesamte Inventar müssen abgewickelt werden. Zwei Frauen leisten diese unglaubliche Sisyphusarbeit. Vier Männer machen weiter, können aber nur vier Arbeitsplätze schaffen. Die jungen Leute wandern in die Industrie ab. Der Film verfolgt diesen Prozess über anderthalb Jahre: zwischen 1991 und 1992. Vor der Kamera stehen Sieger und Verlierer, Aussteiger und Einsteiger, Rückkehrer und Neusiedler.“ (Quelle: Wendefilmakten)

Der Filmabend hält noch eine kleine Überraschung bereit. Schülerinnen und Schüler des Bertold-Brecht-Gymnasiums in Bad Freienwalde haben sich in dem Projekt „Warten auf dem Acker“ mit der Landwirtschaft beschäftigt und – betreut von Ellen Kobe – kleine Filme gedreht. Eine Auswahl dieser kleinen Produktionen zeigen wir als Vorfilme.

Landwirtschaft im Film Teil II können Sie am 6. Juli 2018, um 19.00 Uhr sehen. An diesem Abend zeigt Antje Schiffers unter dem Titel „Ich bin gerne Bauer und möchte es gern bleiben“ Bauernfilme aus dem Oderbruch und ganz Europa. Es wird zwei Weltpremieren geben mit Filmen von Bauern aus Gabow und Neuranft.

19 Uhr - Oderbruch Museum Altranft, Feldsteinscheune auf dem Berg-Schmidt-Hof, Eintritt 5 €

© oderbruch museum altranft

Die Transformation des „Oderbruch Museums Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur"
wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung
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Mit Unterstützung der Stadt Bad Freienwalde (Oder).

TRAFO - Modelle für Kultur im Wandel - Kulturstiftung des Bundes 

 

 

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